Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt unseres Therapiekonzeptes Das
ist das Ziel der Praxis für Krankengymnastik und Osteopathie Antje Weiß,
Kirchgasse 23, 74629 Pfedelbach. Gemeinsam
mit dem Patienten wollen wir eine individuelle auf seine ursächlichen Probleme
ausgerichtete Therapie erarbeiten,um seine Gesundheit,und damit seine physische
Leistungskraft zu erhalten bzw.wieder herzustellen. Mit
Hilfe von vielseitigen Behandlungsmethoden(-techniken) in der Physiotherapie und
Osteopathie betrachten und behandeln wir die Beschwerden des Patienten
ganzheitlich. Neben
unserem vielseitigen Angeboten der Physiotherapie,wie Manuelle
Therapie,Krankengymnastik,Massage ,Fango, Trainingsgeräte,Kletterwand etc.,
bieten wir Osteopathie an. | ![]() |
Osteopathie-
Eine
sanfte Heilkunst
Geschichte
der Osteopathie
Die
Osteopathie wurde bereits im 19. Jahrhundert von dem amerikanischen Arzt A.T. Still (1828-1917) entwickelt.Sie
ist eine ganzheitliche, manuelle Therapie,die der Diagnose und Behandlung von
Funktionsstörungen dient.Sie beschäftigt sich mit den Beschwerden des
Bewegungsapperates,also der Wirbelsäule,Gelenke und Muskulatur,aber auch mit
Spannungszuständen der inneren Organen und Störungen des vegetativen
Nervensystems(Gehirn,Rückenmark und Nervenbahnen) .Eine der wesentlichen
Grundlagen der Osteopathie ist die Erhaltung der Bewegung und Beweglichkeit der
Gewebe im gesamten Organismus.
Grundlagen
der Osteopathie:
Die
Grundlagen der Osteopathie basieren auf drei „ Pfeilern “.
Der
muskuläre und knöcherne Bereich (Parietale
Osteopathie)
Es
beinhaltet unser gesamtes Skelettsystem sowie die Muskulatur und das
Bindegewebe.
Der
Bereich der Inneren Organe (Viscerale
Osteopathie )
Dieses
Gebiet umfasst alle inneren Organe,ihre Verbindungen und
Anheftungen.
Der
Craniosacrale
Pfeiler
Verbindung
zwischen Kopf (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum)
Dieser
Bereich beinhaltet alle nervalen Verbindungen zwischen dem Kopf (Gehirn) und dem
Körper, sowie auch die umgebenden
Körperflüssigkeiten. (Liquor- Hirnflüssigkeit, Lymphe und Blut
)
Das
Konzept der Osteopathie:
Es
basiert auf den natürlichen Gegebenheiten unseres menschlichen
Körpers:
Die
Einheit des menschlichen
Körpers
Dies
bedeutet die Untrennbarkeit von Skelett-, Muskel-, Organ- und
Nervensystem.
Nichts
im Körper des Menschen hat eine unter- oder übergeordnete Rolle; jedes System
und eigentlich auch jede Zelle trägt gleichwertig für das gesamte Wohlbefinden
und die Vorgänge in unserem Körper dazu bei.
Die
wechselseitigen Verbindungen
zwischen Struktur und Funktion:
Die
Funktion bildet das Organ und die Struktur bestimmt die Funktion. Jedes Organ in
unseren Körper besitzt bestimmte Aufgaben und hat auch gleichzeitig nur
bestimmte Bewegungsmöglichkeiten. Durch Störungen der Struktur (Gewebedefekt)
oder durch Störung der Funktion (Bewegungseinschränkung) kann dieses System
gestört werden. Der gesamte Mechanismus versucht zu kompensieren, d.h. der
Körper versucht den Schaden auszugleichen.
Der
Körper verfügt über Selbstheilungskräfte
Wir
alle kennen das Phänomen, wenn wir Fieber haben und wir unserem Körper Ruhe und
Zeit geben, d.h. wenn wir uns ins Bett legen, wird unser Körper die Viren oder
Bakterien, die das Fieber verursacht haben, von unserem Abwehrsystem
getötet.
Das
sind unsere Selbstheilungskräfte.
In
der Osteopathie sprechen wir aber auch von Störungen unseres
Selbstheilungssystems, wenn wir Schmerzen oder andere Störungen (z.B.
Verdauungsstörungen) von unserem Körper signalisiert bekommen. Das bedeutet,
dass unsere Selbstheilungskräfte blockiert sind, und die Störung des jeweiligen
Systems nicht selbstständig behoben werden kann.
Die
Osteopathie benutzt dabei die Kenntnisse der Anatomie, Physiologie, Biochemie
und das Wissen um das Verhalten des Organismus, sowohl zur Erhaltung der
Gesundheit, als auch der Regeneration.
Leben
zeigt sich in Form von Bewegung, wo Bewegung verhindert wird, macht sich
Krankheit breit.
Was
ist Osteopathie?
Wörtlich
übersetzt bedeutet Osteopathie - Knochenkrankheit. Andrew Taylor Still meinte
damit aber die Untersuchung und Behandlung des knöchernen Systems, um das „
Leiden“ zu behandeln.
Die
Osteopathie kann Bewegungseinschränkungen aufspüren und durch manuelle (mit den Händen)
ausgeführte Techniken auflösen. Dabei sind nicht nur die Bewegungen der Arme,
Beine und Wirbelsäule, also unseres Bewegungsapparates gemeint, sondern auch
Bewegungen unserer Organe, des Nervensystems aber auch unserer
Körperflüssigkeiten. Sie sucht Fehlfunktionen der Gelenk- und Gewebemobilitäten,
die im Zusammenhang mit dem Auftreten von Krankheiten stehen können und
versucht, sie ohne Medikamente und Spritzen zu beeinflussen
.
Ihr
Ziel ist es, dem Körper Impulse zu geben, damit die Selbstheilungskräfte wieder
ihre Arbeit aufnehmen können.
Die
Osteopathie ist kein Aufeinanderfolgen von wiederkehrenden Techniken, sondern
sie erstellt ein individuelles Behandlungskonzept, das spezifisch und adäquat
auf jeden einzelnen Patienten abgestimmt wird.
Das
Ziel ist die „Normalisierung.“ der Körperfunktionen.
Des
Bewegungsapparates, bei
Gelenkproblemen, Beschwerden wie Hexenschuss, Ischias nach Schleudertraumen,
Verstauchungen und anderen Verletzungsfolgen. Im
internistischen Bereich bei
Verdauungsstörung (nicht bei Geschwüren und Tumoren), Sodbrennen,
Organsenkungen, Operationsfolgen wie Narben und Verwachsungen, bei funktionellen
Herzbeschwerden. Im
Hals-Nasen- Ohren-Bereich bei
Kopfschmerzen und Migräne, Nasennebenhöhlenentzündungen, chronische Mittelohr-
oder Mandelentzündungen, bei Schwindel und bei Tinnitus, begleitend zur
fachärztlichen Behandlung bei Kiefergelenksproblematiken und bissregulierenden
Maßnahmen. Im
urogenitalen Bereich bei chronischen
Blasenentzündungen, Inkontinenz, Nierenproblemen,
Prostatabeschwerden. Im
Bereich der Gynäkologie bei
Menstruationsbeschwerden, in der Schwangerschaft, der Geburtsvorbereitung und
der Geburtsnachsorge, klimakterische Beschwerden, bei Infertilität, bei
Vernarbungen und Verwachsungen im Bauchbereich nach
Operationen. In
der Kinderheilkunde bei Schädel- und
Gesichtsverformungen als Geburtsfolge, bei Schiefhals (Kiss-Syndrom), Skoliosen,
Hüftdysplasien, Verdauungsstörungen bei Spuckkindern, bei
Entwicklungsverzögerungen, bei Lern-und Konzentrationsstörungen, bei
Hyperaktivität und in der Begleitung der Entwicklung von Kindern mit
Behinderungen. |
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Die
osteopathische Ausbildung:
Umfasst eine gründliche mindestens 5-jährig in Vollzeit oder 5-jährig in Teilzeit - berufsbegleitende Schulung in Anatomie, Physiologie und verschiedensten osteopathischen Techniken und Behandlungskonzepten. Voraussetzungen für diese Ausbildung sind medizinische Berufe wie Heilpraktiker, Arzt, Physiotherapeuten.
Wie sieht eine osteopathische Behandlung aus?
Nach ausführlicher Anamnese erfolgen Diagnose und Therapie ausschließlich mit den Händen. Der Osteopath / die Osteopathin kann bei der Untersuchung das menschliche Gewebe Schicht für Schicht ertasten. Durch diese Art des „Hineinhorchens“ spürt er / sie Spannungsmuster und Bewegungseinschränkungen auf, die mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandelt werden.
Wie viele Behandlungen benötigen
wir?
Dies ist natürlich nicht klar zu bestimmen. Die Anzahl der Behandlungen hängt von der Reaktionsfähigkeit Ihres Körpers ab, d.h. wie kann er auf die Behandlung reagieren und was kann sein Selbstheilungssystem noch erzielen. Als Anhaltspunkt können wir Ihnen sagen, dass bereits nach der dritten oder vierten Behandlung sich Veränderungen eingestellt haben sollten. Wenn dies nicht der Fall ist, sollte in einem Gespräch mit uns geklärt werden, ob die osteopathische Behandlung oder auch wir nicht die richtigen Therapeuten für Sie sind.
Wie lange dauert eine Behandlung?
Für eine osteopathsiche Behandlung benötigen wir eine Stunde (60 Minuten). Der nachfolgende Termin richtet sich nach der Reaktion des Körpers auf die erste Behandlung. Der Körper kann etwas 2-3 Wochen lang auf eine osteopathsiche Behandlung reagieren, so daß eine erneute Behandlung meist erst nach dieser Zeit sinnvoll ist.
Ein Akut- oder Notfall gehört stets immer zuerst in die Hände der Schulmedizin.
Die Osteopathie kann hier nur begleitend unterstützen.
Die Osteopathie hat dort ihre Grenzen, wo die Selbstheilungskräfte des Körpers nicht mehr ausreichen, den Organismus gesunden zu lassen.
Wie können Sie behandelt
werden?
Die Osteopathie ist im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse nicht enthalten. Um eine osteopathische Behandlung bei uns zu erhalten, benötigen sie ein Privatrezept. Auch als Kassenpatient kann Ihnen Ihr Arzt oder Heilpraktiker dieses ausstellen. Auf diesem Privatrezept sollte als Verordnung Osteopathie stehen und natürlich die Diagnose. Die privaten Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten teilweise - in jeden Fall ist anzuraten, vor Beginn einer osteopathischen Behandlung Kontakt zur jeweiligen Krankenkasse aufzunehmen und die Frage der Kostenübernahme zu klären.
Was kostet ein Behandlung?
Eine
osteopathische Behandlung, bei der wir uns für Sie eine Stunde Zeit nehmen,
kostet 55 €.
Für
weitere Auskünfte und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur
Verfügung.
Ihre Antje Weiß